Jägerstätter

Schauspiel von Felix Mitterer

(c) Schauspielhaus Salzburg

Mittwoch, 27. Februar 2019 | 19:30 Uhr
Pölz-Halle Amstetten
Abo C Abo B

Kartenpreise: € 29,00 / 31,50 / 34,00 / 36,50 /349,00 (Preise inkl. Systemebühr)
Kartenvorverkauf ab Mitte Juli: Kultur- & Tourismusbüro Rathaushof Amstetten, Tel. 07472/601-454

Jägerstätter lebte als Bauer in St. Radegund. Als einziger in seiner Heimatgemeinde stimmte er gegen den Anschluss an Hitler-Deutschland. Seiner ersten Einberufung zur Wehrmacht leistete er noch Folge, doch dem zweiten Gestellungsbefehl konnte er nicht mehr nachgeben. Immer mehr verfestigte sich sein Glaube, er besuchte jeden Tag die Heilige Messe, wurde Mesner seiner Pfarrkirche und studierte die Bibel. In den Krieg zu ziehen war für ihn unmöglich. Als er dies öffentlich erklärte, stellte sich das Dorf gegen ihn. Die einzige Unterstützung fand er bei seiner Frau Franziska. Nach seiner Inhaftierung wurde ihm noch die Möglichkeit gegeben, zu widerrufen. Aber Franz Jägerstätter fühlte sich bestärkt durch die vielen anderen Männer, die aus demselben Grund wie er in Haft saßen. Am 9. August 1943 wurde Jägerstätter durch das Reichskriegsgericht in Berlin zum Tode verurteilt und durch das Fallbeil hingerichtet.Der Name Franz Jägerstätter ist in Österreich zum Inbegriff des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geworden. Jägerstätters Widerstand war ganz leise, nur auf seine Person und seinen Glauben bezogen, aber unumstößlich. Für seine Überzeugung ging er vor 75 Jahren in den Tod. Anfangs stand selbst ein Teil der katholischen Kirche nicht hinter seiner Überzeugung, 2007 wurde er selig gesprochen.

Peter Raffalt, Regie
Mit: Lukas Bischof, Antony Connor, Daniela Enzi, Harald Fröhlich, Simon Jaritz, Theo Helm, Matthias Hinz, Kistina Kahlert, Marcus Marotte, Magdalena Oettl, Magnus Pflüger
Eine Produktion des Schauspielhauses Salzburg